2015 floh Yaser Assaf gemeinsam mit seiner Familie vor dem Krieg in Syrien. Heute ist der 44-Jährige deutscher Staatsbürger, seit acht Jahren Teil unseres Teams bei Sislak Design in Gelnhausen und bezeichnet Deutschland als seine neue Heimat.
Ende Juni überreichte Landrat Thorsten Stolz ihm persönlich die Einbürgerungsurkunde. Auch seine Ehefrau und die vier gemeinsamen Kinder im Alter von zehn bis 15 Jahren haben sich in Deutschland ein neues Leben aufgebaut. Die Kinder sind im Vereinsleben aktiv, während sich seine Frau ehrenamtlich engagiert.
Bei Sislak Design arbeitet Yaser Assaf als Logistiker und Kurierfahrer. Wir erleben ihn als zuverlässigen, engagierten und im gesamten Team anerkannten Mitarbeiter. Der Kontakt zu unserem Unternehmen entstand über einen Fahrlehrer, bei dem er seinen syrischen Führerschein anerkennen ließ.
Für unseren Geschäftsführer Georg Sislak und Landrat Thorsten Stolz ist seine Geschichte ein Beispiel für gelungene Integration im Main-Kinzig-Kreis. Entscheidend dafür sind persönliche Eigeninitiative, gute Sprachkenntnisse, eine feste Arbeit und die Bereitschaft von Unternehmen und Gesellschaft, Menschen echte Chancen zu eröffnen.
Unterstützt wurde sein beruflicher Einstieg zudem durch den Main-Kinzig-Kreis und die Ausbildungs- und Qualifizierungsgesellschaft AQA. Diese Zusammenarbeit half dabei, den Weg in eine langfristige Beschäftigung bei Sislak Design in Gelnhausen zu ermöglichen.
Nach der Flucht über die Türkei lebte die Familie zunächst drei Jahre in Bad Orb. Seit 2018 ist Gelnhausen der berufliche Mittelpunkt von Yaser Assaf. Nach einem rund dreijährigen Einbürgerungsverfahren ist er nun offiziell deutscher Staatsbürger.
Seine Geschichte zeigt, wie Integration durch Arbeit, Engagement und gegenseitige Unterstützung gelingen kann. Wir freuen uns, Yaser bereits seit vielen Jahren als geschätzten Kollegen in unserem Team zu haben.
Aktuell steht die sechsköpfige Familie jedoch vor einer neuen Herausforderung: Wegen Eigenbedarfs muss sie ihre Wohnung in Wächtersbach verlassen und sucht dringend ein neues Zuhause im Main-Kinzig-Kreis.