Big Bang KI Festival 2026: Unser Rückblick aus Berlin

Zwei Tage, 11.400 Gäste, mehr als 350 angekündigte peaker auf mehreren Bühnen: Das Big Bang KI Festival in Berlin war nach Angaben des Veranstalters eines der größten KI-Events Europas. Unser Team war vor Ort. Ein Rückblick zwischen Euphorie, Kontroverse und ganz konkreten Erkenntnissen für unsere Arbeit – und auf das, was wir selbst daraus mitnehmen.

11.400

GÄSTE

350+

SPEAKER

2

TAGE

BERLIN

16.–17.09.2026

Zwei Tage Berlin, zwei Tage volles Programm: Das Big Bang KI Festival hat einmal mehr gezeigt, wie groß das Spannungsfeld zwischen KI-Euphorie und KI-Skepsis derzeit ist – und wie unterschiedlich Unternehmen, Politik und Gesellschaft auf diese Technologie blicken.

Festivalgastgeber Jens de Buhr sprach sich angesichts der rasanten Entwicklung für eine vorübergehende KI-Pause aus. Seine Sorge: Sicherheit und Kontrolle halten mit dem Entwicklungstempo nicht mehr Schritt.

„Ich würde mir sogar wünschen, dass wir für einige Monate bewusst Tempo herausnehmen.“

JENS DE BUHR · FESTIVALGASTGEBER

Bei einem anderen Programmpunkt setzte Frank Thelen einen anderen Akzent. Er kritisierte die Vorstellung, KI-Entwicklung an nationalen Grenzen stoppen zu können, und nannte sie „geisteskrank“. Seine Kritik richtete sich vor allem gegen politischen Reformstau und die Gefahr, bei der Wettbewerbsfähigkeit zurückzufallen.

„Ich habe mir nie so viele und so ernste Sorgen wie jetzt um unser Land gemacht.“

FRANK THELEN · INVESTOR

In seinem Festivalbeitrag ordnete Tim Höttges Deutschlands Haltung zur KI anhand eines Ländervergleichs ein. Deutschland zeigte sich dabei deutlich zurückhaltender als die USA und China. Weitere Akzente setzten Bundesjustizministerin Stefanie Hubig, die ein schärferes Vorgehen gegen Deepfakes ankündigte, und Microsoft-Manager Alexander Britz, der einen übergreifenden KI-Verhaltenskodex forderte.

Für uns liegt die entscheidende Aufgabe genau zwischen diesen Positionen: Fortschritt ermöglichen und zugleich Kontrolle bewahren.

Wie konkret sich die Frage nach Kontrolle und Souveränität beantworten lässt, zeigt die Telekom mit ihrer KI-Fabrik in München. Gestartet mit rund 10.000 GPUs, sprach Telekom-Chef Tim Höttges auf dem Festival über die geplante Verdopplung der Kapazität auf rund 20.000 GPUs. Damit eine solche Infrastruktur langfristig bestehen und wachsen kann, braucht es jedoch nicht nur Investitionen, sondern auch Nachfrage aus der Wirtschaft.

Ein weiteres Thema kehrte auf mehreren Bühnen immer wieder: Was darf ein KI-Agent im Namen eines Unternehmens tun, und wer haftet, wenn er eine falsche Entscheidung trifft? Die Frage verschiebt sich von dem, was ein Tool kann, zu dem, was es in unserem Namen darf.

Abseits der großen Bühne, in den Masterclasses, war der Ton nüchterner. Der gemeinsame Nenner vieler Sessions: Erfolgreiche KI-Rollouts scheitern selten an der Technik. Sie scheitern an der Einführung – an fehlender Zielgruppenklarheit, an zu spät berücksichtigtem Datenschutz und daran, dass Teams nicht genügend Zeit erhalten, sich mit den neuen Werkzeugen wirklich vertraut zu machen. Eine wiederkehrende Botschaft lautete: Datenschutz ist der erste Schritt – nicht der letzte.

Für uns als Agentur ist genau das die entscheidende Erkenntnis: Zwischen dem, was technisch längst möglich ist, und dem, was am Montagmorgen im Arbeitsalltag ankommt, liegt kein Technologiesprung. Dazwischen liegt Organisation.

Im Panel „From Tools to Transformation“ kam unter anderem ein Exoskelett zur Sprache, das Mitarbeiter in Logistik und Produktion körperlich entlastet. Der konkrete Anwendungsfall stammt aus der Logistikbranche. Trotzdem ist uns das Thema als Beispiel dafür in Erinnerung geblieben, wie ernsthaft inzwischen über Technik nachgedacht wird, die direkt am Körper ansetzt.

Was wir aus Berlin mitnehmen

Ein Festival wie dieses ist für uns nie nur Inspiration von außen. Es ist auch ein Prüfstein für das, was wir selbst bereits tun. Zwei Dinge nehmen wir konkret mit.

Strukturen festigen.

Vieles von dem, was in Berlin diskutiert wurde, setzen wir bei Sislak Design bereits um: KI-gestützte Content-Erstellung, klare Freigabeprozesse und Datenschutz, der von Anfang an mitgedacht statt nachträglich ergänzt wird. Das Festival hat uns darin bestätigt, aber auch gezeigt, wo wir unsere internen Abläufe noch sauberer dokumentieren und verbindlicher gestalten können, anstatt sie vom Wissen Einzelner abhängig zu machen.

Dienstleistung schärfen.

Der zweite Punkt betrifft unsere Arbeit mit Kunden. Die Diskussionen in Berlin – von der Frage, wie man Teams wirklich mitnimmt, bis hin zur Verantwortung für KI-gestützte Entscheidungen – liefern uns direkten Input, um unser Leistungsangebot rund um die Einführung von KI noch klarer zu fassen. Nicht als einzelnes Tool, sondern als Begleitung: von der Analyse bestehender Prozesse über die Schulung von Teams bis hin zu der Frage, wie sich KI-Nutzung sauber und nachvollziehbar in bestehende Abläufe einbetten lässt. Erste Bausteine davon fließen bereits in unsere AI Academy ein.

Mehr dazu erfahrt ihr hier: sislakdesign.de/ai-academy

Was das konkret sbedeutet, zeigen wir bereits auf unserer Website – unter anderem anhand dieser Themen:

  • KI-gestützte Telefon- und Kundenassistenten
  • Automatisierte interne Abläufe und Prozessstrukturen
  • Apps, die sich direkt in die Kundenkommunikation integrieren lassen

Mehr dazu: sislakdesign.de

Für uns steht schon jetzt fest: Im kommenden Jahr sind wir wieder mit einem Team vor Ort.

Unser Dank gilt dem gesamten Team des Big Bang KI Festivals für zwei intensive und inspirierende Tage in Berlin.

Neue Adresse

Sislak Design zieht um! Ab dem 26. Mai 2025 finden Sie uns am Spitalacker 1 in Gelnhausen.

Nach vielen kreativen Jahren an unserem bisherigen Standort ist es Zeit für frischen Wind: Sislak Design Werbeagentur GmbH zieht um! Ab dem 26. Mai 2025 finden Sie uns in neuen, inspirierenden Räumen.